…heute hatte ich ein endlos Meeting in der Innenstadt von München. In der Pause bin ich ein wenig raus gelaufen. Mich langweilen Sehenswürdigkeiten, ich will die kleinen Nebenstraßen, die engen Gassen, die wie ein Labyrinth immer tiefer ins innere der Stadt führen, die so eng sind, dass der Entgegenkommende sich zur Seite drehen muss, die düster sind und in denen deine Schritte von den alten Mauern zurückgeworfen werden, die dir einen wohligen Schauer geben, wenn sich in den Hall deiner Schritte plötzlich die eines Fremden mischen. Diese sich immer weiter verzweigenden kleinsten Gefäße des Straßennetzes, in dem du meinst, die Geschichte aus längst vergangenen Jahrhunderten heraus zu hören. Das ist es, was ich in jeder Stadt suche, das mich magisch anzieht, mich in seinen Bann schlägt. Und dann plötzlich wieder im Trubel zu sein, zurück im Lärm, bei den fotografierenden, schwätzenden gehetzten Touristen. Und dann lächeln, weil sie die wahren Kleinode nie entdecken werden…
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- Draussen dämmerts, vielleicht geht doch noch etwas Schlaf. 2 hours ago
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)
Ja, die vielen eigenen Gassen! Noch im Dezember beim ersten München Besuch das Auto irgendwo im Zentrum beim Marienplatz geparkt. Am Abend dann, auf der Suche nach dem selben, stundenlang durch die vielen Gassen geirrt. Es war lustig*